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Das war der Pinot Day Teil II

Zugegeben ist schon wieder etwas Zeit vergangen seit dem Pinot Day 2011, der in diesem Jahr leider etwas verregnet war aber keiner der Teilnehmer hat sich erweichen lassen und so wurde verkostet bis zum Ende und das war gegen 02.30 Uhr. Leider hatten kurzfristig einige gestandene Pinot Freunde absagen müssen, dennoch freuten wir uns sehr, einige neue Gesichter unter uns zu haben. Für einige, war das Erlebnis, Pinot Noir, in dieser Vielfalt  und vor allem in Bewegung zu genießen, völlig neu. So entwickelten sich schon sehr bald viele Aufklärungsgespräche zwischen den Newbies und den zahlreich vertetenen Winzern. Der Wissens- wie auch der Pinot- durst waren schier nicht zu löschen ;-) . Alle Teilnehmer hatten die Gelegenheit auf kleinen Kärtchen die  Weine nach ihren sensorischen Eindrücken zu bewerten. Es konnten jeweils ein, zwei oder drei Sterne vergeben werden. Ich war natürlich sehr gespannt wie diese zu 50% verkostungsunerfahrenen Weinsportler ihr Sternchen vergaben. Das Ergebnis der Bewertung der Sportburgunder (runners class) in der bis 15 Euro Klasse möchten wir nun bekanntgeben:

1. Platz     Chat Sauvage Pinot Noir 2007   –    32 Sterne

2. Platz     Freiherr von Gleichenstein Oberrotweiler Eichberg 2008  -  29 Sterne

3. Platz     K.H. Johner Spätburgunder Kaiserstuhl 2008  -  27 Sterne

4. Platz     Zalwander Spätburgunder 08  -  26 Sterne

5. Platz     K.J. Thul Spätburgunder 09   –   25 Sterne

6. Platz     Mohr Erben 08 Höllenberg  -  23 Sterne

7. Platz     Holger Koch Spätburgunder Kaiserstuhl –  22 Sterne

8. Platz     Künstler Spätburgunder Tradition  -  18 Sterne

Die Runners Class von links nach rechts – Basis Pinot´s der Extraklasse

 

Das war der Pinot Day 2011 I. Teil

In diesem Jahr nahmen 45 Weinbegeisterte am Sport und Wein Event Pinot Day teil. Sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Winzern konnten wir einen neuen Teilnehmerrekord feiern. Leider hatte der Wettergott in diesem Jahr kein Einsehen mit uns. Ein Tag zuvor war bestes Wetter prognostiziert doch dann kam alles anders. Pünktlich zur Präsentation der Pinot´s in der abendlichen Runde weinte der Himmel bitterlich. Nicht aber wegen schlechter Weine oder, weil einige ihren Teller nicht aufgegessen hatten. Ganz im Gegenteil die angestellten Weine der Sponsorenweingüter waren ausnahmslos von unglaublich hohem Niveau.

Der Organisator

Gegen 16 Uhr begaben sich weinbegeisterte Walker und 10 Jogger an die Startlinie, um den 500 Meter hohen Dünsberg zu erklimmen. Bei Temperaturen um 30 Grad Celsius und 8 zu verkostenden Weinen auf der Strecke eine durchaus erstzunehmende Herausforderung an Körper und Gaumen. Die Jogger legten auf den ersten 2,5 km eine hohes Tempo an den Tag, so kam die erste Verkostungssation mehr als gelegen. Hier gab es außer Wasser natürlich die ersten beiden Pinot´s.Die Rheingauer Weingüter Chat Sauvage und das Weingut Künstler präsentierten ihre Basis Pinot´s. Von Basis wollte aber nach den ersten Schlücken bereits keiner mehr sprechen. Neu war in diesem Jahr ein kleiner Bewertungsbogen der während des Laufs mitzuführen war. Die Weinsportler konnten ein, zwei bzw. drei Kreuzchen vergeben. Drei Kreuzchen sollten vergeben werden, wenn der Wein außergewöhnlich gut mundete, zwei bei sehr guten Weinen und eines bei guten Weinen.

Chat Sauvage - erste Station

An der zweiten Station präsentierte Odin Bauer seines Zeichens Kellermeister beim Weingut von Gleichenstein und Mitbesitzer des Weingutes Zalwander die nächsten Pinot´s. Wiederum wurden Qualitäten ausgeschenkt die alle Teilnehmer in höchsten Tönen lobten. Der extrem fleischig weiche Oberrotweiler Eichberg 2008 vom Weingut von Gleichenstein und der burgundisch elegante Zalwander Spätburgunder 2008 begeisterten die Weinsportler von neuem. Für viele der Teilnehmer/innen war der Pinot Day 2011 die erste Begegnung mit hochklassigen Vertretern dieser Weingattung. Entsprechend hoch war der Wissensdurst möglichst viel über diese Rebsorte und die Weine zu erfahren. Weinkultur man anders erleben hätte das Motto des Pinot Day 2011 lauten können.

Nun kam für alle der extremste Teil der Strecke, gut und gerne 100 Höhenmeter zwischen Station 2 und 3 eine echte körperliche Herausforderung. Dafür wurde man auf dem Gipfel mit exzellenten Weinen und einem unglaublichen Ausblick entschädigt. Die Weine des Weingutes Holger Koch und K.H. Johner vervollständigten das erstklassige Lineup. Die Begeisterungskundgebungen der Teilnehmer hinsichtlich erstklassiger Pinot´s wollten nicht enden. Kein Wunder bei so hochkarätigen Vertretern wie dem 2008 Spätburgunder vom Kaiserstuhl (Johner) und dem Spätburgunder 2009 von Holger Koch. O – Ton der Teilnehmer: Wenn diese Weine die Basis darstellen, wie gut müssen dann erst die Pinot´s der Spitzenlagen sein.

Odin Bauer Zalwander

Kurz gesagt und schon ging es weiter zur letzen Station hinunter ins Tal. 150 Höhenmeter ging es nun hinab zum sog. Kinderkunstmuseum wo das Weingut Thul (Mosel) und das Weingut Mohr Erben mit den letzen Sportburgundern auf die körperlich geschafften aber glücklichen Teilnehmer warteten. Zuerst verzauberten uns die Cassisaromen des Assmannshäuser Höllenberges 2008 vom Weingut Mohr Erben. K.J. Thul präsentierte uns mit seinen 2009 Spätburgunder ein wahres Schlußfeuerwerk der roten Früchte. Die Bilanz hieß am Ende 8 exzellente Pinot´s auf 10km Laufstrecke und 250 Höhenmetern in schönster Natur mit genussfreudigen sympatischen Weinfreunden und Winzern. Sport und Wein das ist fein ;-) ).


Das Intro zum Pinot Day

Pinot Day 2011

Infos:   Auch in diesem Jahr wird wieder ein Pinot Day stattfinden. Termin ist der 04.06.2011. Die Anmeldung über das Webformular ist bereits geöffnet. Der Unkostenbeitrag beträgt 35 Euro.

Wir sind hoch erfreut über das außerordentlich positive Echo der teilnehmenden Weingüter und “Weinsportler”. In diesem Jahr sind wir besonders stolz darauf so renommierte Weingüter wie das Weingut Künstler und das Weingut Freiherr von Gleichenstein als Sponsoren gewonnen zu haben. Im Gegenzug möchten wir uns ganz herzlich bei den letztjährigen Sponsoren für die großzügige Unterstützung bedanken. Letztes Jahr lag der Schwerpunkt bekanntermaßen auf den Spätburgundern aus Südtirol. In diesem Jahr steht die Veranstaltung ganz im Zeichen der Deutschen “Pinot Noir Winzer”. Besonders gespannt sind wir noch ob das Weingut Markus Molitor in diesem Jahr teilnehmen wird. Heute kam die Zusage vom Weingut Mohr Erben aus dem Rheingau, welches als Geheimtip in Sachen Pinot Noir gehandelt wird.

Pinot Day 2010 – vom Wettergott begleitet

War noch der Mai einer der kältesten der Geschichte so hatte der Wettergott am 05.06.2010 außerordentlich gute Laune, denn er bescherte allen Teilnehmern des Pinot Days 2010 allerbestes Wetter. Pünktlich um 14 Uhr trafen alle Teilnehmer/innen des Weinlaufes ein, um den Begrüßungssekt des Weingutes Thul in Empfang zu nehmen. Für alle die den Pinot Day noch nicht kennen sei kurz erwähnt, dass es sich hier um einen Weinlauf über 10 km handelt. Als Vorbild für diese außergewöhnliche Veranstaltung stand hier der Medoc – Marathon Pate. Statt Bordeaux Wein wird hier aber alle 2,5 km Pinot Noir verkostet.

Wir waren hoch erfreut unter den Teilnehmern so bekannte Winzer wie Patrick Johner/Weingut Johner und Odin Bauer/Zalwander (& Kellermeister bei Gleichenstein) begrüßen zu dürfen. Krankheitsbedingt musste Dirk Würtz leider kurzfristig absagen, trotzdem standen seine Weine aber zur Verfügung. Als Novum waren in diesem Jahr auch Weingüter wie Franz Haas, Höfstätter und die Winzergenossenschaft Schreckbichl aus Südtirol vertreten. Die Tatsache, das immer mehr Weingüter und Teilnehmer an dieser Veranstaltung teilnahmen zeigt, das Events dieser Art voll im Trend liegen.

Bei 26 Grad Außentemperatur und bester Laune nahmen ca. 40 Weinsportler ;-) ) die 10 km Strecke in Angriff. Spaß an der Sache stand hier aber über sportlichem Ehrgeiz und so nutzten alle Teilnehmer den Lauf auch dazu sich kennenzulernen. Die Trinkpausen nutzten die Winzer an den Stationen, um über ihre Wein etwas zu berichten. Nach 15 Minuten ging es dann gut gelaunt wieder auf die Laufstrecke.
Gegen 18.45 waren alle Weinsportler wieder zurück in der Location am Kirschenhof zurück, wo sie mit kleinen Häppchen begrüßt wurden. Um 19.30 begann dann die Abendveranstaltung.

weine

Die Abendveranstaltung ist neben dem Weinlauf das zweite Highlight des Pinot Days. Hier werden in Preisklassen eingeteilt Spätburgunder aller teilnehmenden Weingüter zu besten Speisen verkostet. Darüber hinaus hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit seinen Lieblingspinot mitzubringen und ihn im Kreise von Kennern zu verkosten. Während dieser sehr beliebten Verkostung überraschten uns Patrick Johner (Klavier) und Elmar Lehmann (Saxophon) mit Livemusik. Ein schöneres Ambiente konnten wir uns nicht wünschen. Vielen Dank an dieser Stelle allen die diesen Tag in welcher Art auch immer mitgestalteten.

weine2

Die beliebtesten Pinot Noir der einzelnen Klassen wurden durch die Verkostungsart “je leerer die Flasche” ermittelt.

1. Platz Runners_class (10 €) – Weingut Johner – Spätburgunder Kaiserstuhl 2007
1. Platz Walkers_class (25€) – Franz Haas – Pinot Nero 2007
1. Platz After_class (< 25€) – Zalwander – Spätburgunder EEE 2004

Ein besonderer Dank der Firma Segnitz aus Bremen für die Mitgestaltung der Rartätenverkostung

Sponsorenweine_pinot_Day

Teilnehmerweine

Der Programmablauf Pinot Day 2010

!!Wir werden in diesem Jahr per UStream live vom Pinot Day berichten!!

Programmablauf zum Pinot Day am 05.06.10:

14.00 Uhr Anreise – Willkommensgetränk – Zimmer beziehen (Hotel Post oder Silberkessel am Ort)

16.00 Uhr Live Start – 10 km Lauf bzw 7,5 km walking – Zum Dünsberg (Sport und Wein !)

18.30 Uhr Beginn – Pinot Verkostung (nach dem Duschen) umfangreiches Abendessen (Rumpsteak, Schalentiere usw.)- jeder bringt seinen Lieblings Pinot mit

20.00 Uhr Live – Bewertung und Verkostung – Austausch – Fun – Gartengolf (Sport muss sein)

22.00 Uhr Live – Diskussion (Entwicklung des Pinot Noir in Deutschland)- Erlebnisse – Berichte – Meinungen

Open End

Das Pinot Day Intro 2010

Pinot Day 2010

Danke schön Dirk

weinrallye_200Ich möchte mit der heutigen Weinrallye einmal die Chance nutzen, um danke schön zu sagen, einem Menschen der es verdient hat hier im besonderen Maße erwähnt zu werden. Wie macht man das am Besten? Natürlich mit einem Wein von Ihm. Ich habe Dirk im letzten Jahr auf dem von mir organisierten Pinot Day kennengelernt. Wir hatten bis dato nur telefoniert und so war ich sehr gespannt ihn persönlich zu treffen und das auf einer Veranstaltung, die es in dieser Form noch nie gab. Ich muss schon sagen, dass ich sehr aufgeregt war, weil an diesem Tag alle Weinfreaks aus dem Netz bei mir antanzten. Wer kam zuerst? Der Dirk und der Gmall!! Die Tür ging auf und es wurde Dunkel in meinem Hof. Wow, sind die Groß hab ich gedacht, so hatte ich mir die nicht vorgestellt. Ganz cool und locker stellten sie sich vor und nahmen mir irgendwie mit ein paar flotten Sprüchen jede Aufregung. Als nächstes gingen wir zum Auto und holten den Wein. Ich sage Euch, ich wurde ganz blass beim Anblick soviel hochkarätiger Flaschen. Da waren 92 Assmannshäuser und Frankentaler, Chambole Musigny, Stodden usw. Schon beim Anblick dieser Weine wurden meine Augen feucht aber ich blieb cool und hab mir nichts anmerken lassen. Sollten noch mehr solche Wahnsinnigen kommen mit einem Kofferraum voller Wein. Wie wird wohl das Ganze enden. Ich mache es kurz, es endete ganz Prima und es war ein wunderschöner Tag mit ganz wundervollen Weinen. Dirk erklärte allen Teilnehmern die Wirkung unterschiedlicher Eichenfässer auf seine Pinot´s und führte kurzerhand eine Raritätenverkostung durch die ich so noch nie erlebt hatte. Es war einfach Klasse und das möchte ich hier einfach mal loswerden und ganz arg Danke sagen. Natürlich auch allen anderen Sponsoren wie dem Patrick Johner dessen Weine ich über alles Liebe und dem Ritsch der den besten Pinot Sekt aller Zeiten hat. Schade war das unser Freund Thomas Lippert gesundheitlich so angeschlagen war, dass es nicht teilnehmen konnte. Hier ebenfalls ein großes Danke schön, wie oft habe ich mit Ihm im Vorfeld telefoniert. Jungs Ihr seid Spitze!!!

Jetzt zum Wein

wuertzIch habe gerade im Glas 2005er Pinot Noir Bolinas vom Dirk Würtz. Viele werden mich darum beneiden, denn ich glaube der Dirk hat keinen mehr ;-) . Im Glas zeigt der Wein deutlich braune Ränder und ist im Kern durchscheinend. In der Nase Liebstöckl, Amarena Kirsche,Rooibusch, Trockenpflaumen und Nelketöne. Am Gaumen präsentiert er sich enorm frisch mit einer schönen Kühle. Der Wein ist sehr würzig mit leichten Tertiäraromen und einer wunderbar animierenden Säure. Der Wein ist sehr elegant, vielschichtig und enorm lang im Abgang. Etwas störend fand ich Anfangs die Kartoffelnoten in der Nase, die mit etwas Luft aber völlig verschwanden. Ein wunderbarer Pinot mit Tiefgang und Eleganz. In meinen Augen ein großartiger Wein der zeigt, worin in Deutschland die Reise in Sachen Pinot Noir noch gehen wird. Leider war´s das mit den Pinot´s vom Wertz in meinem bescheiden Keller. Lieber Dirk bring bitte wieder viel mit es war Klasse letztes Jahr. Schön das mal wieder eine Weinrallye zum Thema Pinot Noir stattfand. Die Idee zur Rallye hatte Iris Rudel vom Weingut Lisson.

Die Kellerei Schreckbichl am Pinot Day 2010

bild-5Im letzten Herbst habe ich auf meiner Südtirolreise eines der ehrwürdigsten Weingüter Italiens besucht, um Werbung für den Pinot Day zu machen. Die besondere Qualität der Südtiroler Weine und insbesondere der Blauburgunder ist weltweit bekannt und aus diesem Grund durfte ein Besuch bei Dr. Luis Raifer nicht fehlen. Nach kurzem Emailkontakt bekam ich einen Termin mit der Südtiroler Weinlegende. Etwas verwundert war Herr Raifer schon, als ich ihm von meinem Vorhaben, dem Pinot Day (Weinlauf)  erzählte, aber nach kurzer Zeit entwickelte sich ein sehr interessantes Gespräch über den Stellenwert des Blauburgunders in Südtirol. Im Anschluss erläuterte mir sein Sohn Wolfgang ausführlich den geplanten Umbau des Weingutes in eines der modernsten Südtirols. Der Neubau soll in Etappen erfolgen, da das gesamte Bauvorhaben in einem Jahr niemals umzusetzen wäre. Obwohl Sohn Wolfgang seit Februar 2010 die Fäden des Weingutes in der Hand hält und dementsprechend viel eingebunden ist, bereitet er sich derzeit auf einen Marathon vor. Sofern es aber sein voller Terminkalender zulässt, möchte er gerne persönlich am Pinot Day teilnehmen.

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Wolfgang Raifer

Zum Weingut

Die Genossenschaft Schreckbichl wurde 1960 von 26 Weinbauern gegründet und hat eine Pionierrolle für den gesamten Weinbau Südtirols übernommen. Heute hat Schreckbichl 290 Mitglieder und verfügt über eine Rebfläche von 300 Hektar. Der Aufstieg zu einer der besten Kellereien Italiens kam aber nicht von heute auf morgen. “Zurück zu den Wurzeln und damit den Blick auf das Besondere, das Typische und Eigenwillige der Schreckbichler Weine lenken”, so lautet die Maxime von Geschäftsführer Luis Raifer – seit 1979 Pionier und Schrittmacher der Kellerei Schreckbichl. Für die konkrete Umsetzung dieses Gedankens ist Sohn Wolfgang zuständig, der bis 2005 als verantwortlicher Önologe die Weinbereitung und Weinpflege inne hatte und heute für den Verkauf zuständig ist.

Die Weine

Da ich nur die Blauburgunder probiert habe, kann ich mir natürlich nur ein Urteil über diese Weine erlauben. Im Vorfeld möchte ich jedoch nicht unerwähnt lassen, dass der ehemalige Kellermeister von Hofstätter seit 2005 für die Pinots im Hause Schreckbichl verantwortlich ist.

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1. Pinot Nero 2008

Ein leichter Einstiegspinot mit sortentypischer Nase, enorm fruchtig, süffig aber dennoch sehr elegant. Ein wunderschöner Wein für jeden Tag.

2. Pinot Nero St. Daniel 2007

Dieser Pinot wächst in höheren und kühleren Lagen zwischen Auer und Montan, der Spitzenregion von Blauburgunder in Südtirol. Wie im Bild zu sehen ist dieser Wein nicht mehr so durchscheinend wie der  Einstiegswein, am Gaumen etwas kühler mit deutlich mehr Würze und etwas weniger Frucht. Nach einiger Zeit gewinnt der Wein enorm und zeigt sehr eindrucksvoll, was seine Zukunft bringen wird.

3. Villa Nigra Blauburgunder Cornell

Villa Nigra heißt “Schwarzhaus” und so ist auch fast die Farbe dieses Weins. Die Lage Schwarzhaus ist in Girlan/Eppan auf 400 m.ü.d.M. nach Süd-Westen ausgerichtet. Schottriger, kalkhaltiger Moränenboden. Kühles Kleinklima. Seidig, fruchtige Komlpexität ist das, was mir spontan zum Villa Nigra einfällt. Selten habe ich einen so dichten aber dennoch äußerst eleganten Pinot Noir in Südtirol verkostet. Der Wein macht bereits jetzt enorm viel Spaß ohne zu fett zu wirken. Die Tanine sind präsent aber nicht eckig und kantig sondern geschliffen und rund. Die leichte Extraktsüße hebt die  Frucht macht aber zugleich deutlich, dass hier das Burgund als Vorbild Pate stand. Dennoch hat dieser Wein seinen eigenen Charakter, der ihn von denen in Mazzon deutlich abgrenzt. Man darf gespannt sein wie er sich am Pinot Day 2010 präsentieren wird.

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Der Barrique Keller - hier ruht der Villa Nigra

Startliste der Twitterer am Pinotday

Hier SIe alle Twitterer, die am #pinot_day teilnehmen
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